Als die Regierungskoalition von Schwarz/Gelb an die Macht kam, musste jedem Wähler klar sein, eine sozialverträgliche Politik, ist von dieser Regierung nicht zu erwarten. Aber zurück zum Anfang der Krise, die die Grundfesten der Sozialpolitik erschüttert hat. Durch massive Fehlspekulationen sind die Finanz- und Kapitalmärkte aus den Fugen geraten.

In diesem Zusammenhang sind reihenweise Anleger und Sparer finanziell über die Klinge gesprungen. Doch jeder hat angenommen, dass nun alles aus wäre, hat man damals noch nicht mit der Findigkeit der Regierung gerechnet. In Windeseile haben die Regierenden eine erste Hilfe, bestehend aus Bürgschaften und Krediten sowie Finanzhilfen von 500 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. In diesem Jahr startet die Bankenrettung Teil zwei, eine Maßnahme der EU mit mehr als 750 Milliarden Euro. Aber anstatt den Bankern auf die Finger zu schauen und Fehlspekulationen, wie eigentlich versprochen durch Gesetzesänderungen künftig zu verhindern, feiern die Großbanken dank der Finanzspritzen überaus hohe Gewinne, aus eben den unsicheren Spekulationsgeschäften.

So entstehen riesige Spekulationsblasen, die jederzeit wieder platzen können und so dazu geeignet sind, ganze Staatshaushalte, wie den in Griechenland, in den Bankrott zu ziehen. Doch die Gelder müssen ja irgendwoher kommen und die Krise will auch bezahlt werden. Wie das geschehen soll, lässt einem als gutgesinntem Bürger das Blut in den Adern gefrieren. Die Zeche der Großen soll der kleine Mann zahlen, denn die, die schon genug haben, werden von der derzeitigen Regierung dermaßen hofiert, dass die natürlich nicht die eigene Suppe auslöffeln müssen. Die geplanten Reformen, die aus der Sicht der sozial benachteiligten Menschen, wie Arbeitslosen, Schülern, Studenten und Kranken völlig unfair erscheint, sollen die ausgegebenen Gelder so wieder reinholen. Die Menschen in diesem unseren Lande sind aber nicht mehr gewillt, die Opferpolitik mitzutragen.